Sander Sanitär GmbH, Büttstedter Straße 4, 99976 Anrode OT Bickenriede



Kalkschutz

Kalk ist lebenswichtig
Wissenschaftlich gesehen ist der Kalk, Calcium oder Magnesium verbunden mit Carbonat. Carbonat ist, als Salz der Kohlensäure, äußerst wichtig für den Knochenaufbau in unserem Körper. Calcium und Magnesium wiederum sind für die richtige Arbeitsweise unserer Muskeln und für ein gesundes Nervensystem notwendig. Noch dazu steuern Calcium und Magnesium mehrere lebenswichtige Funktionen: von der Gehirntätigkeit bis zum Herzschlag. Auch für unser Wohlbefinden ist Kalk - der auch den Geschmack den Trinkwassers wesentlich und positiv beeinflusst - ganz entscheidend.

Wie kommt aber der Kalk ins Wasser?
Bei Regen versickert weiches Wasser im Erdboden. Beim Durchfließen durch die Erdschichten reichert sich das Wasser mit Mineralstoffen an. Unter anderem auch mit Kalk und dadurch kommt der Kalk mit dem Trinkwasser in den Haushalt.

Kalk - der Feind Ihrer Rohrleitungen, Boiler und Warmwasserbereiter
Ohne wirksame Schutzmaßnahmen lagert sich der Kalk in den Leitungen des Hauses an. Das Ergebnis: Der Querschnitt der Rohrleitungen wird von Tag zu Tag enger. Die möglichen Folgen reichen von teuren Reparaturen und erhöhten Energiekosten bis hin zu verstopften Rohren.

Kalk - der gnadenlose Geld- und Energiefresser
Bei den heutigen Energiepreisen sollte man hier genau nachrechnen: steigert schon eine 1 mm dicke Kalkschicht auf den Heizflächen den Energieverbrauch um bis zu 10 Prozent. Und dass wirkt sich natürlich auf die Heizkostenrechnung empfindlich aus. Bei Elektroboilern führen die Ablagerungen zum Defekt von Heizstäben - hohe Reparaturkosten sind die Folge.

Kalk & Inkrustationen - Brutstätte für gefährliche Bakterien
Kalkablagerungen und Korrosionsstellen in Rohrleitungen sind stark zerklüftet. Durch die größere Angriffsfläche und das feuchtwarme Klima entstehen daher ideale Brutstätten für Bakterien. Die einfache Lösung: Weniger Kalkablagerungen und Schutz vor Inkrustationen bedeuten weniger Nährboden und weniger Lebensraum für Bakterien. Das ist gleichbedeutend mit mehr Hygiene und wichtiger Legionellenvorsorge.

 

Kalkschutz mit Nanokristallen

Funktion:
Kalkschutz mit Nanokristallen basiert auf der einzigartigen Bipolar-Technologie: Durch präzise abgestimmte Strom- und Spannungsimpulse bilden sich winzige Kalkkristalle. Diese Nanokristalle stabilisieren den im Wasser gelösten Kalk. So bleibt er – genau wie alle anderen Mineralien – im Wasser erhalten, lagert sich aber nicht in Leitungen oder Boilern ab. Eine zusätzliche Funktionalität des AQA total Energy sorgt dafür, dass sich in den Leitungen eine feine, schützende Anti-korrosionsschicht ausbildet. Eine mikroprozessorgesteuerte Elektronik sorgt bei BWT AQA Total Energy Geräten für optimalen Informations- und Bedienkomfort. Dabei arbeitet AQA total Energy vollautomatisch und es muss lediglich die Wirkeinheit, je nach Wasserverbrauch, spätestens nach drei Jahren getauscht werden. Für aktive Hygiene und Sicherheit erfolgt ein Hygiene-Kartuschentausch – problemlos und einfach mit dem neuartigen Refill-System.

Ergebnis:
  • Optimaler Kalkschutz
    Durch die revolutionäre Bipolar-Technologie bilden sich Nanokristalle, die den im Wasser gelösten Kalk stabilisieren. So kann er sich nicht in Rohren, Leitungen, Installationen und Boilern ablagern

  • Effizienter Korrosionsschutz
    AQA total Energy unterstützt den natürlichen Aufbau einer wirksamen Deckschicht gegen Flächenkorrosion bei metallischen Rohrwerkstoffen.

  • Vitalstoffreiches Trinkwasser
    Dabei bleiben mit AQA total Energy alle Mineralstoffe im Trinkwasser – wie das lebenswichtige Magnesium. So erhalten Sie natürlich wertvolles Trinkwasser, das Ihre Installation vor Kalkablagerungen und Korrosion schützt.
 

Kalkschutz mit weichem Wasser

Funktion:
Das klassische Ionenaustauschverfahren wurde von BWT in Hinblick auf Sicherheit, Komfort, Ökologie, Ökonomie und Hygiene optimiert. Die für das Verfahren bewährte Ionenaustauschersäule, die auch Harzsäule genannt wird, ist mit Spezialharz gefüllt. Sie wird von kalzium- und magnesiumhaltigen Wasser durchströmt. Hier werden auf natürliche Weise die im Wasser gelösten Kalzium-Ionen entfernt und so das Wasser enthärtet. Während der Regeneration wird das Spezialharz mit einer leichten Kochsalzlösung gereinigt, so dass sich die Kalzium- und Magnesium-Ionen wieder lösen und mit dem Spülwasser abgeleitet werden können.

Damit Salzwasser und Trinkwasser niemals miteinander in Berührung kommen, sind der Regenerations- und der Trinkwasserkreislauf komplett voneinander getrennt. So wird beste Trinkwasserqualität garantiert.

Ergebnis:

genießen
  • wohlig weiches Wasser
  • zarte seidige Haut
  • kuschelige Wäsche
schützen
  • Glanz in Dusche und Bad
  • längere Lebensdauer der Hausinstallation
  • Schonung wasserführender Geräte
sparen
  • bis zu 50 % weniger Waschmittel
  • Heizkosten senken: 1 mm Kalk auf Wärmetauscher = ca. 10 % höherer Energieverbrauch
  • bis 50 % weniger Reinigungsmittel
  • weniger/kein Weichspüler
 

Rost

Deutsches Trinkwasser gehört weltweit zu den mit Abstand besten Wässern der Welt. Unsere Wasserwerke reduzieren Schadstoffe und eliminieren Keime. Damit werden die strengen Grenzwerte in der Regel weit unterschritten. Das Wasserwerk garantiert diese Qualität bis zum Wasserzähler im Keller Ihres Hauses, dann geht die Verantwortung auf Sie über.

Pflichten des Betreibers einer Trinkwasseranlage
Als Betreiber einer Trinkwasseranlage sind Sie dafür verantwortlich, dass aus jeder Zapfstelle in Ihrem Haus einwandfreies Trinkwasser kommt. Auf den folgenden Seiten werden einige Standard-Lösungen von BWT vorgestellt, die Ihre Installation zuverlässig schützen. Ihr Installateur berät Sie und trifft alle notwendigen Maßnahmen (Beratung, Installation, Wartung und Reparatur).

Korrosive Vorgänge in der Hausinstallation können den Genuss trüben und schwerwiegende Probleme für die gesamte Installation, angeschlossene Haushaltsgeräte und Ihre Gesundheit verursachen.

 

Legionellen

Trinkwasser ist nicht steril. In ihm können sowohl harmlose als auch gefährliche Bakterien und Viren vorkommen. In der Regel ist die Konzentration nicht gefährlich. Lange Standzeiten des Wassers, Rost- und Kalkablagerungen in den Rohren und falsch eingestellte Heißwassertemperaturen können allerdings das empfindliche Gleichgewicht stören und eine starke Vermehrung von Krankheitserregern begünstigen.

 

Brunnenwasser

Verfügen Sie über eine private Wasserversorgung? Trinkwasser ist das wichtigste Lebensmittel für den Menschen. Daher unterliegt es der staatlichen Kontrolle, daß der Gesundheit und dem Wohlbefinden des Verwenders keinen Schaden zugefügt werden kann. Die wichtigste Forderung ist, dass Trinkwasser frei sein muss von Krankheitserregern und es keine gesundheits- schädigenden Eigenschaften haben darf. Es muss frei sein von Schwebstoffen, Geruch und Färbungen. Gefährliche Inhaltsstoffe wie Schwermetalle, FCKW, Nitrate und andere chemische Verbindungen dürfen nicht oder nur in kleinsten Mengen enthalten sein.

Die Wasserwerke versorgen in der Regel die Haushalte mit Wasser, welches diesen Forderungen entspricht. Dies gilt natürlich nicht für von Brunnenwasser versorgten Haushalten. Einer der häufigsten Problemfälle, die hier auftreten ist das Überschreiten der gesetzlichen Grenzwerte von Eisen (0,2mg/l) und Mangan (0,05mg/l). Deswegen hat sich die BWT darauf spezialisiert Verfahren zu entwickeln, die Eisen und Mangan aus dem Brunnenwasser herausfiltrieren. Bei vorschriftsmäßigen Betrieb ist der Enteisenungsfilter ERF* in der Lage Reinwasserqualitäten von weniger als 0,1 mg/l Eisen und 0,05 mg/l Mangan zu erzielen.

 

Hygiene

Hygiene, oft vernachlässigt mit fatalem Ausgang:
Trinkwasser ist ein verderbliches Lebensmittel. Deshalb muss jedem bewusst sein, dass auf dem Transportweg bis zur Zapfstelle die Beschaffenheit des Wassers sich wesentlich verändern kann. Warmwasserkreisläufe müssen insbesondere vor dem Wachstum von Mikroorganismen (Biofouling) geschützt werden, dabei sind hauptsächlich Legionellen eine latente Gefahr. Die Wasserversorgungsunternehmen stellen Trinkwasser zur Verfügung, dass an der Übergabestelle allenfalls so gering mit Legionellen belastet ist, dass die vorhandene Anzahl nicht gesundheitsgefährdend ist. Es ist also die Aufgabe des Planers und Hauseigentümers, dass die Trinkwasserqualität innerhalb der Gebäudeinstallation jederzeit sichergestellt bleibt. Schmutzpartikel, Kalk und Rost machen dies nicht immer leicht.

UV-Desinfektion: Tod für Keime und Bakterien
Zur Legionellenbekämpfung bewährt haben sich in der Praxis insbesondere kombinierte Maßnahmen. Sinnvoll ist deshalb auch immer der Einsatz einer UV-Desinfektionsanlage. Diese wirkt als sichere Keimbarriere.

Bei der UV-Desinfektion wird die zu desinfizierende Flüssigkeit mit einem speziellen Nieder- druckstrahler bestrahlt. Dieser Strahler ist so ausgelegt, dass er mit hohem Wirkungsgrad UVC-Strahlung von 254 nm Wellenlänge erzeugt. Die in allen Lebewesen vorkommende DNA hat ihr Absorptionsmaximum nahe bei dieser Wellenlänge. Wird die DNA mit einer Strahlung von 254 nm bestrahlt, so wird eine photochemische Reaktion induziert und die DNA inaktiviert. Dadurch kommt der Stoffwechsel in den Keimen zum Erliegen.

Die Vermehrungsfähigkeit ist nicht mehr gegeben, der Keim ist also unschädlich gemacht worden. Um die Desinfektion sicher zu stellen, ist eine Mindestdosis an UVC-Strahlung erforderlich. In den meisten Fällen ist eine Dosis von 300 - 400 Joule/Kubikmeter ausreichend.

 

Produkte

Für eine Übersicht und nähere Information zu den von uns vertriebenen Produkten besuchen Sie bitte die Webseite unseres Lieferanten BWT Wassertechnik GmbH. Hier finden Sie Informationen zu fogenden Produktgruppen:

Sie brauchen weitere Informationen zu Montage oder Vertrieb?
Rufen Sie uns einefach an, senden Sie uns eine E-Mail oder benutzen Sie unser Kontaktformular.

Wir beraten Sie gern persönlich!




Seite drucken  Seite aktualisieren  zurück  zum Textanfang   

©